Aktuelles

          • Textilmuster: Von Gera in die Welt - Besuch der Ausstellung im MAK

          • Die Schülerinnen der AG Nähen durften sich über eine besondere Nähstunde der kulturellen Art freuen. Gemeinsam ging es, von der Schule aus, am Weihnachtsmarkt vorbei, in das Museum für Angewandte Kunst in Gera. Hier wurden wir bereits erwartet. Die Ausstellung hieß „Textilmuster: Von Gera in die Welt“ oder wie in unserem Fall „Geschenkstoff fertigen: Vom Museum zu uns nach Hause“ J Unter Anleitung haben wir ein selbstkreiertes bedrucktes Geschenkstoff gefertigt. Zunächst malten wir unsere Stempelbilder auf ein Blatt Papier und schnitten diese aus. Danach malten wir unsere Bilder auf das Korkstück auf. Die Bilder schnitten wir hier ebenfalls aus und trugen Acrylfarbe unserer Wahl auf die nun fertigen Stempel. Auf ein weißes Baumwollstoffstück drückten wir unsere Stempel dann drauf. Untereinander wurden die verschieden kreierten Stempel ausgetauscht, so dass auf dem Geschenkstoff ein farbenfrohes Bild entstand. In unsere Geschenkstoffstücke lassen sich wunderbar Geschenke für unsere Lieben einpacken. Während die Geschenkstoffe trockneten, erkundeten wir die Ausstellung gemeinsam mit dem Museumsmarder Melchior. Wir konnten die verschiedenen, in Gera gefertigten, Stoffarten, sogenannte Zeugarten, befühlen. An einem aufgestellten Webstuhl durften wir uns selbst ausprobieren. Wir erfuhren, dass seit dem 13. Jahrhundert Textilien in Gera hergestellt wurden und mit der Zeit eine sehr wohlhabende Stadt wurde. Noch heute werden Textilien in Gera gefertigt und in die Welt hinaus versandt. Museumsmarder Melchior zeigte uns, wie die Farben in die Stoffe kamen, welche Rezepturen hierfür nötig waren. In mehreren ausgestellten Büchern konnte man sehen, aus welchen verschiedenen Materialien die Farben gewonnen wurden. Wie gelang die Stoffherstellung und welche Druckarten wurden in den Jahren erfunden. Viele Stoffmusterbücher, von den Anfängen bis heute, konnten wir uns ansehen und stellten fest, dass sich die Muster zu heute. Nach dieser informativen Zeit begaben wir uns zum Abschluss auf den Weihnachtsmarkt. Die Märchenfiguren waren einer der Magnetpunkte. Wir ließen uns das Märchen „Tischlein deck Dich“ über den Smart City Code vortragen, andere Märchen erzählten wir uns gegenseitig. Eine heiße Schokolade und Süßes durfte nicht fehlen.

            Alle waren wir uns einig, dass wir wieder einen Ausflug, in Bezug zum Nähen, machen möchten.

             

            G. Tänzler

          • Besuch der 7. Klassen in der Johanniskirche Gera

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            Heute unternahmen unsere 7. Klassen eine Exkursion in die Johanniskirche in Gera. Pfarrer Körner nahm sich Zeit, um uns eine Ruhepause vom Schulalltag zu gönnen und uns die besondere Atmosphäre der Kirche spüren zu lassen. Die bunten Bleiglasfenster faszinierten uns: In ihnen erzählten biblische Figuren Geschichten, die auf stille Weise zum Nachdenken einluden.

            Danach erlebten wir noch so einige Höhepunkte: Wir durften die Orgel von innen anschauen und sogar selbst spielen: den Flohwalzer hat das alte Gemäuer sicher noch nie auf der Orgel gehört!

            Außerdem kletterten wir auf den Kirchturm, schauten uns das Uhrwerk der Kirchturmuhr an und staunten über die Gewölbe von oben. Die drei großen Glocken, fast 4 Tonnen schwer, waren beeindruckend.

            Besonders die Klasse 7a wusste mit viel Wissen und großer Neugier zu beeindrucken, sodass Pfarrer Körner uns gleich eine weitere Einladung aussprach, die wir nächstes Jahr gern annehmen werden.

            Wir bedanken uns bei Herrn Körner für die Zeit und Mühe. Das war wirklich ein tolles Erlebnis.

          • Die Klasse 7a unterwegs in Jena: Planetarium und Weihnachtsmarkt

          • Am frühen Morgen trafen wir uns in Gera am Südbahnhof, um gemeinsam unseren Ausflug nach Jena zu starten. Schon dort bemerkten wir eine weitere Gruppe, die ebenfalls ins Planetarium wollte – eine Gemeinsamkeit, die wir jedoch erst auf dem Weg dorthin richtig feststellten, als wir denselben Weg einschlugen. Die Zugfahrt verlief angenehm, und beim Ankommen am Westbahnhof in Jena waren wir sofort von der Stadt angetan. Jena wirkte auf uns von außen schön; besonders die Geschäfte und Schaufenster erschienen uns prachtvoll und festlich geschmückt. Vom Bahnhof aus machten wir uns zu Fuß auf den Weg in Richtung Planetarium. Der Spaziergang weckte unsere Lebensgeister, zumal wir unterwegs bereits am Weihnachtsmarkt vorbeikamen. Dort schmiedeten wir erste Pläne, was wir nach dem Planetariumsbesuch alles unternehmen wollten. Der Weihnachtsmarkt mit seinem kleinen Rummelplatz wirkte schon beim Vorbeigehen äußerst verlockend.Im Planetarium angekommen, hatten wir vor Beginn der Vorstellung die Gelegenheit, Fotos zu machen. Obwohl wir Plätze in unterschiedlichen Reihen bekamen, störte uns das kaum – schließlich sollte man während der Vorstellung ohnehin nicht sprechen. Die Show selbst war zugleich aufregend und beruhigend: Ein Flug durchs Universum, begleitet von klassischer Musik, sorgte für eine beeindruckende und zugleich entspannte Atmosphäre. Nach der Vorstellung stürzten wir uns voller Vorfreude in das bunte Treiben des Weihnachtsmarktes. Dort konnten wir unsere Weihnachtsstimmung so richtig ausleben. Es gab zahlreiche süße Leckereien und herzhafte Speisen; sogar Döner und ein Sushiladen fehlten nicht im Angebot. Auch das Riesenrad und verschiedene Spielzeug-Greifautomaten waren sehr beliebt und sorgten für zusätzliche Unterhaltung. Am Ende fand jeder etwas, das er mit nach Hause nehmen konnte – sei es eine Kleinigkeit vom Markt oder einfach schöne Eindrücke. Vor allem aber nahmen wir einen halben Tag voller Spaß, guter Laune und Erinnerungen, die so bunt waren wie der Weihnachtsmarkt selbst.

             

            A. M.

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